Inhalt und Ziel dieses Portals
February 17, 2004Willkommen auf der Homepage www.usa-elections.de
Diese Seite entsteht, um einem interessierten deutschsprachigen Publikum gesammelte Informationen zu den amerikanischen Präsidentschaftswahlen des Jahres 2004 anzubieten. Wir sind der aus mehreren Gründen der Meinung, daß ein großer Bedarf an einem solchen Portal besteht.
Zum einen wollen wir zeigen, daß in den Vereinigten Staaten - wider der derzeitigen breiten deutschen Meinung - durch alle Spektren der politischen Lager eine offen Diskussion nicht nur um Politik als solche, sondern vielmehr um Werte und Traditionen und die damit verbundenen politischen und juristischen Konsequenzen geführt wird.
Die Diskussionen sind thematisch vielseitig: Krieg gegen den Terror, Irak-Einsatz, Nahost-Konflikt, Bündnis-Politik auf der außenpolitischen und auf der innenpolitischen Seite Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik, Staatsverschuldung, Schulsystem, ökologische Themen, etc. pp. Wir möchten uns auf den Seiten dieses Portals ganz besonders um die anstehenden Präsidentschaftswahlen kümmern, denn diese werden die zukünftige Politik auf all diesen Themenfeldern entscheidend beeinflussen.
Zum zweiten möchten wir durch eine möglichst großen Palette aktueller Nachrichten platten anti-amerikanischen Vorurteilshaltungen entgegenwirken. Oft genug entsoringen diese entweder unvollständigen oder verkürzt dargestellen Informationen.
Dazu wollen wir vor allem journalistische Beiträge aus den wichtigsten und größten US-Zeitungen, wie z.B. der New York Times (NYT), der Los Angeles Times (LAT), der Washington Post (WP) und anderen wichtigen Nachrichten- und Diskussionsforen ins Deutsche übertragen und zur Diskussion stellen. Ergänzend werden aber auch Meldungen internationaler (z.B. Haaretz, Guardian, outlookindia.com) und vor allem deutscher (Spiegel, FAZ, Welt, etc.) Nachrichtenportale hier gesammelt wiedergeben.
Besonders die deutsch-amerikanischen Spannungen im Zuge der amerikanischen Nahostpolitik und des Krieges im Irak haben dafür gesorgt, dass sich breite Teile der deutschen Bevölkerung derzeit intensiver mit der amerikanischen Außenpolitik auseinandersetzen. Oft ist jedoch zu beobachten, daß sich dieses Interesse aufgrund einseitiger Darstellungen
Da diese jedoch nicht unabhängig von den innenpolitischen Konstellationen in den USA zu verstehen ist und durch demokratische Entscheidungsprozesse beeinflusst wird, wollen wir über die Besonderheiten der amerikanischen Demokratie und insbesondere ihres Wahlverfahrens informieren. Hierzu bieten wir Texte versierter Fachleute an, die nicht nur das System der Checks and Balances eingehend erläutern, sondern auch das dem deutschen Wahlverfahren nicht entsprechende amerikanische Prozedere erklären.
In Europa und speziell in Deutschland knüpfen sich besondere Erwartungen an die diesjährigen Präsidentschaftswahlen. Bestimmend sind hier sicher die Hoffnungen auf einen möglichen Wandel der amerikanischen Nahostpolitik. Diese Hoffnungen sind eng verknüpft mit den Wahrnehmungen der Deutschen von den Amerikanern. Diese Wahrnehmungen basieren zumeist nicht auf einer genauen Kenntnis der Hintergründe und/oder Inhalte amerikanischer Politik und Gesellschaft, sondern auf einem eigenen begrenzten Blick und vorschnellen Werturteilen. Die vermeintliche (moralische oder herbeimoralisierte) Richtigkeit der eigenen Position verführt zu Fehlurteilen, die nicht nur die jeweils andere, sondern auch die eigene Position betreffen.
Die oft eher Unkenntnis zu nennende Weltsicht, die sich durch eingfache Uninformiertheit auszeichnet, wollen wir aufbrechen helfen, indem wir insbesondere die amerikanische Presse und deren Diskussion um die zur Wahl stehenden Kandidaten hier reflektieren. In der Diskussionen um die Kandidaten vermag der aufmerksame Beobachter auch das weite Spektrum der öffentlichen Diskussion in den USA um Politik- und Gesellschaftsfragen herauszulesen. Daher sollen wichtige und interessante als auch kuriose Nachrichten betreffs der Wahlen 2004 aus den amerikanischen Online- und Printmedien hier in Übersetzung angeboten werden.
(Ebenso werden deshalb auch englischsprachige Artikel direkt Eingang finden, da diese Seite - bisher - ein Zweimannteilzeitprojekt ist und somit jedem klar ist, dass wir die Fülle an täglich anfallendem fremdsüprachlichen Material nicht allein übersetzen und bewältigen können. Deshalb sind uns interessierte Mitarbeiter jederzeit willkommen.)
Wir wollen dazu beitragen, Einseitigkeiten und stereotype Perzeptionen durch Informationsangebote zu durchbrechen. Auch wollen wir ein Forum für Diskussion bieten, solange diese den Regeln der Fairness folgt und dem gegenseitigen Verständnis dient.
Dialog statt Monolog sei daher das oberste Gebot!




